VfR Simmern-TRI


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Das sind wir...

Von Horst Fendler
Bei uns wird TRIATHLON groß geschrieben. Die jüngste Abteilung des VfR, mit der jüngsten Sportart, war bis vor kurzem auch die kleinste im Verein.
TRIATHLON war zu Beginn eine Herausforderung für uns, die wir Grenzen und eine neue sportliche Freiheit suchten, mancher hat uns belächelt.
Heute ist das "Schwimmen - Radfahren - Laufen " in ein strenges Regelwerk verschnürt und ein Sport wie jeder Andere.
Die Geburtsstunde des TRIATHLON liegt irgendwo in der Mitte der 70er Jahre, auf Hawaii entstanden, aus einem Streit darüber, welcher Athlet wohl der Größte sei, der die 4km Waikiki - Brandungsschwimmen, das 180km Oahu - Radrennen oder den Honolulu-Marathonlauf besteht. Man einigte sich darauf, die insgesamt 227 km an einem Tage hintereinander zu absolvieren. Von den ersten 12 Startern kamen 11 ins Ziel.
Nach Deutschland kam der TRIATHLON 1982, und 1983 nach Rheinland-Pfalz.
Beim 1. TRIATHLON " Rhein-Mosel-Pokal " in Koblenz waren auch Athleten des VfR Simmern am Start.
Es waren Breiten- und Leistungssportler, wie Michael und Thomas Nagel, Wolfgang Schamma, Hans Rückert
und meine Person aus Simmern am Start.
Bald darauf wurde ich im neu gegründeten Triathlonverband Einzelmitglied mit der Passnummer 27.
1988 wurde die Deutsche Triathlon Union in den Sportbund aufgenommen und die Einzelmitgliedschaften
im rheinland-pfälzischen Triathlon- Verband wurden aufgelöst. So wurde 1988 durch den damals amtierenden
Vorsitzenden des VfR Simmern, Horst Thielen, und mich die Abteilung TRIATHLON ins Leben gerufen.
Schon 1989 startete eine Mannschaft für den VfR Simmern.
1990 wurde die Rheinland-Pfalz-Triathlon-Landesliga eingerichtet. Die Mannschaft des VfR hatte Mühe,
immer die ausreichende Anzahl von Athleten an den Start zu bringen und doch reichte es zu einem 15. Platz
von mehr als 20 Mannschaften in Rheinland-Pfalz. Bis 1993 pendelte die Mannschaft zwischen dem 13. und dem
letzten Platz in der 2.Liga. Von 1989-1991 sind Georg Knichel, Harald Sullivan und der Senior Fendler die Leistungsträger
in der Mannschaft ,1992 übernehmen Harald Zeiss und 1993 Torsten Kühn und Werner Vollrath diese Rolle, bis 1994 der
Junior Sascha Kauer für die Trias des VfR an den Start geht und den Spitzenathleten im Land das Fürchten lehrt.
Nur wenige Wochen nach seinem 1.Start kann sich Sascha bei den Deutschen Triathlon-Meisterschaften der Junioren unter
die ersten 10 platzieren. Mit dem neuen Mann am Start belegt der VfR 1994 den 4. Platz in der 2. Liga. Sascha setzt neue Maßstäbe,
vom ersten bis zum letzten Ligalauf belegt er 1995 den 1.Platz, und dank der guten Leistungen aller Mannschaftsmitglieder, wobei die Namen Peter Bäcker, Winfried Puttkammer und Mirco Reiz besonders zu erwähnen sind, schafft der VfR Simmern 1995 den Aufstieg in die 1. Landesliga.
Die Abteilung zählt zum 75.Jubiläum des VfR 20 Köpfe im Alter zwischen 18 und 58 Jahren, die bis auf eine Ausnahme alle aktiv TRIATHLON betreiben.
Ein Jahr 1. Liga hat für die Mannschaft den 4. Platz gebracht, die Leistungsträger waren die gleichen Leute. Sascha hat das ganze Jahr den Platz 1 in der Liga belegt und wurde Rheinland-Pfalz-Meister über die Mitteldistanz 2-80-20 und verfehlte mit 16 Sek. auf der Kurzstrecke 1,5-40-10 nur knapp den Titel. Nun schreiben wir das Jahr 2000, und der Aufstieg in die 2. Bundesliga liegt schon mehr als ein Jahr zurück. Mit einem etwas unglücklichen letzten Wettkampf haben wir 1999 den Aufstieg in die 1. Bundesliga nur knapp verpasst.
Damit ist aber nur ein Teil der Aktivitäten beschrieben, denn schon 1991 wieder, durch den damaligen Vereinsvorsitzenden, Horst Thielen angeregt, haben die vier Akteure U.Bamberger, G.Knichel, H.Sullivan und ich, den 1. TRIATHLON der Stadt Simmern organisiert und mit Hilfe des gesamten VfR Simmern durchgeführt. "DANKE“ !
Die Krönung dieser seither jährlich durchgeführten Veranstaltung, waren im Jubiläumsjahr 1996 die Rheinland-Pfalz-Meisterschaften und ein Ländervergleich mit Thüringen über die Olympische Distanz ( 1,5km-40km-10km)welche in Simmern ausgetragen wurden.
Im Jahr 2000 wird der Triathlon olympisch und in Simmern wird zum 10. Male eine Veranstaltung durchgeführt. Ich hoffe es wird ein gutes Jahr für den Triathlon.
Damit bin ich am Ende meiner Ausführungen zu meinem immer noch geliebten TRIATHLON.

Simmern den 1. Februar 2000 TRI - Oldie Horst



Von Robert Mattern
Es war 1992 am Sandstrand von St. Tropez, allerdings der für Arme auf dem Campingplatz von Ramatuelle, als Werner Vollrath mich fragte:,, Sag mal Robert, du schreibst doch für die Zeitung. Du kannst doch bestimmt so etwas wie Stadionsprecher für unsere Triathlonveranstaltung machen?“
Habe ich noch nie gemacht, dachte ich warum aber nicht.
Mehr als blamieren geht nicht. Zumal unsere beiden Familien im Urlaub auffielen, dass die Kinder nur aus „M“ bestanden: Martin, Moritz, Maximilian und Miriam. Wenn Miturlauber schon denken, die sind bescheuert und einfallslos, dann kann das im heimeligen Hunsrück nicht schlimmer werden.
Da ich vom Triathlon keine Ahnung hatte und das sich bis heute kaum gebessert hat
bekam ich einen ersten Eindruck vom Training für Triathleten bei Werners Vorbereitung. Anstatt einfach sachte bergab zu gehen um ein Baggett zum Frühstück zu holen, lief er den höllisch Steilen Anstieg zur Nationalstraße hoch störte dort die Autofahrer und kam dann doch mit pappigen Weißbrot zurück.
Das Schwimmtraining verlief etwas ungewöhnlich. Für schweineteure Franc hatten wir ein Tretboot gemietet bei dem vier Leute treten konnten. Nur die Besten waren an den Pedalen. Außer Werner. Der kraulte für seinen Triathlon. Um es kurz zu machen: Er war schneller. Die Restfamilien nutzen diese Niederlage für ein ausgiebiges Bad an der Cote d“ azur. Werner musste selbst zurück schwimmen.
Zurück im Hunsrück, es war immer noch 1992, kam der erste Einsatz für Robert Mattern am Mikrofon in der Öffentlichkeit. Schweißnasse Hände, wie fange ich an? Ein Ruck an Geist und Körper. Es gelang. Mit zunehmender Dauer der Veranstaltung wurde es immer lockerer. Am Ende sogar Lob von allen Seiten für einen Neuling auf diesem Gebiet.
Dieser Neuling war nun schon zum 16.-von 18. mal dabei. Ist nicht nur älter, erfahrener sondern auch dicker geworden. Aber es macht immer noch Spaß.
Über viele Überraschungen aus der Moderation könnte man noch einiges erzählen. Stromausfälle, Kabelbrüche bis hin zum Klau der Audioanlage.
Vorerst aber.
Gruß
Robert






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